Die 7 ultimativen Anti-Hitze Tipps für den Sommer mit deinem Hund

Aktualisiert: 30. Juni 2019



Es ist heiß, sehr heiß. Unsere T-Shirts kleben an uns und die Schweißperlen stehen uns auf der Stirn. Die Sonne brennt auf unsere Schultern und für ein eiskaltes Getränk würden wir im Moment so einiges geben. Gerade jetzt, bei den hohen Temperaturen im Sommer, sollten wir uns regelmäßig eine Abkühlung gönnen. Wir gehen Schwimmen, ziehen uns luftige Kleidung an, genießen ein Eis im Schatten und ein erfrischendes Getränk im Caffè.


Während wir uns selbst umsichtig gegen die Hitze schützen, sollten wir unsere Hunde dabei jedoch nicht zu kurz kommen lassen. Auch ihnen ist heiß und mit einer Abkühlung bei den warmen Temperaturen tun wir unseren Vierbeinern einen großen Gefallen.


Im Gegensatz zu uns Menschen können unsere Hunde nicht über ihre Haut schwitzen. Sie besitzen zwar Schweißdrüsen an ihren Pfotenballen, die Fläche dort ist jedoch so klein, dass nur eine sehr geringe Menge an Schweiß verdunsten kann. Zu gering, um eine so wichtige Abkühlung zu erzielen.


Wie funktioniert das mit dem "Schwitzen" bei unseren Hunden also dann?

Um ihre Körpertemperatur zu regulieren, hecheln sie und geben überschüssige Wärme über ihre Haut ab. Gerade bei langhaarigen Rassen mit viel Unterwolle besteht die Gefahr, dass sich diese Wärme unter dem Fell staut und nicht mehr optimal abgegeben werden kann.


Als nächsten findest du meine 7 bewährtesten Tipps und Tricks, um die Hitze für deine Hunde zu erleichtern und mit ihnen sicher, spaßig und angenehm abgekühlt durch den Sommer zu spazieren.




Die 7 bewährtesten Anti-Hitze Tipps für deinen Hund

1. Sensationell leckere Abkühlungen


Kong Eis: Wer kennt es nicht, das beliebte Kautschukspielzeug in allen Farben und Variationen. Es ist nicht nur eine schmackhafte Beschäftigung für deinen Hund, es kann im Sommer auch zu einer leckeren Abkühlung umfunktioniert werden.


Fülle es mit Mischungen aus Joghurt, Quark, Nassfutter, Gemüsebrei oder Leberwurst. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – vorausgesetzt dein Hund verträgt es, mag es und die Füllung beinhaltet nicht allzu große Futterbrocken.


Es ist kinderleicht: Füll' die ausgewählte Mischung einfach in den Kong, wickle ihn mit Frischhaltefolie ein und lass ihn im Gefrierfach einfrieren.


Aber Achtung, es gibt jedoch eine Kleinigkeit zu beachten: Wenn dein Hund noch keinen Kong kennt, solltest du ihm zeigen, wie er an das Futter herankommt und ihn so befüllen, dass dein Vierbeiner schnell Erfolg hat. Für unnötigen Frust ist an dieser Stelle nämlich kein Platz. (Und wenn wir uns ganz ehrlich sind, eigentlich nie.)


Gekühlte Schleckmatte: Lecken wirkt beruhigen und ich kenne kaum einen Hund, der daran keinen Spaß hat. Du kannst deine Schleckmatte mit den Zutaten, die du bereits beim Kong verwendet hast, bestreichen, einfrieren und voilà, schon ist die leckere Überraschung für deinen Hund fertig. Er wird sich über die Erfrischung freuen.



2. Der frühe Vogel….


Nutz die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden für ausgiebige Spaziergänge und haltet euch dabei in eher schattigen Gebieten auf. Auf Spaziergänge in der prallen Mittagssonne solltet ihr allerdings verzichten, bei diesen Temperaturen reicht eine kleine Runde im Schatten.



3. Sommerfellpflege


Die Fellpflege ist generell ein wichtiger Bestandteil der Hundehaltung, im Sommer ist es jedoch besonders wichtig, deinen Hund regelmäßig und gründlich zu bürsten, lose Härchen zu entfernen und ihn, falls vorhanden, von überschüssiger Unterwolle zu befreien. Bei einigen Rassen muss das Fell zudem getrimmt werden – auch das sollte nicht vernachlässigt werden.



4. Schattenplätze und Abkühlungen


Wir wissen doch selbst, wie wohltuend schattige Plätzchen sein können. Achte darauf, dass auch dein Hund genügend davon zur Verfügung hat und sie nach Bedarf aufsuchen kann – zuhause und unterwegs. Er sollte dabei zwischen verschiedenen Untergründen frei wählen können. Gras, Fließen, Sand, vielleicht doch am liebsten das gemütliche Hundebett? Wir wissen es nicht, also lassen wir ihn doch am besten selbst entscheiden.


Für eine besondere Kühlung kannst du deinem Vierbeiner auch ein nasses Handtuch oder eine Kühldecke zum Liegen anbieten, wichtig ist jedoch, dass er sich davon auch selbstständig wieder zurückziehen kann.


Viele Hunde schätzen eine Wanne oder einen Hundepool, in denen sie sich die Pfoten und den Bauch abkühlen können. Das wäre doch was für deinen Garten, oder?





5. Wasser, Wasser, Wasser


Stelle immer genügend frisches Wasser zur freien Verfügung, auch im Garten oder wenn ihr unterwegs seid. Es gibt mittlerweile sehr praktische Hundenäpfe mit integrierter Wasserflasche, welche sich ausgezeichnet für Spaziergänge eignen und in jede Tasche passen.


Vergiss außerdem nicht, die Näpfe mindestens einmal am Tag zu reinigen, um der Vermehrung von Keimen entgegenzuwirken.


Genügend Wasser zu trinken schadet dir selbst übrigens auch nicht, trink am besten jetzt gleich ein Glas!



6. Beschäftigung für die heißen Tage


Ein Ausflug ans Wasser kann eine willkommene Abwechslung für Hund und Halter sein. Meide grönßere, fließende Gewässer und suche dir einen sauberen See, Teich oder einen kleinen Bach, an dem ihr euch abkühlen könnt.


Lass deinen Hund möglichst nicht vom Heißen plötzlich ins eiskalte Wasser springen, das könnte seinem Kreislauf (und übrigens auch deinem, wenn du das machst) zusetzen.


Macht euch eine schöne Zeit im Garten und spielt mit Wasserschläuchen und Spritzpistolen – sofern dein Vierbeiner keine Angst davor hat - und kühlt euch im Hundepool ab.


Alternativ könnt ihr auch einen Ausflug in die Berge machen, wo es etwas kühler ist. Vergiss hier jedoch nicht, genügend frisches Wasser für euch mitzunehmen.



7. Was du besser sein lassen solltest


Spaziergänge auf asphaltierten Straßen, besonders in der Mittagshitze, sollten für deinen Hund tabu sein. Der Asphalt kann in der Sonne eine extrem hohe Temperatur erreichen und die Pfoten verbrennen. Teste mit deinem Handrücken die Temperatur des Bodens und greife, bei Bedarf, besser auf Feld- und Waldwege zurück.


Dieser Punkt sollte eigentlich selbstverständlich sein, ich erwähne es jedoch trotzdem nochmal: Lass deinen Hund bei höheren Temperaturen bitte nicht im Auto, auch nicht mit geöffneten Scheiben, auch nicht wenn du "nur schnell 5 Minuten 'was holen" musst, auch nicht wenn du "ihn aber nicht zuhause lassen kannst ohne 2 mal zu fahren" und schon gar nicht wenn du selbst nicht für die gleiche Zeit im Auto sitzen würdest. Nimm ihn, wenn du aussteigst mit oder lass ihn, wenn das nicht möglich ist zuhause im Kühlen.


Übertreibe es nicht mit der Bewegung. Lange Fahrrad- und Joggingtouren oder anstrengende Aktivitäten wie Agilty sollten auf kühlere Temperaturen, morgens oder abends verschoben werden.


Auch anspruchsvolle Trainingseinheiten solltest du in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen.



Hoffentlich konnte ich euch ein paar hilfreiche Tipps mit in den Sommer geben. Ganz viel Spaß mit euren Vierbeinern, viele sonnenreiche Stunden und zahlreiche erfrischende Abkühlungen. - Mara

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